Gartner

Online-Aktivitäten immer öfter am Tablet oder Smartphone

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Marktforschungs- und Beratungsfirma Gartner hat eine Prognose zur Internet-Nutzung auf mobilen Endgeräten veröffentlicht.

Gartner erwartet, dass im Jahr 2018 bereits mehr als die Hälfte aller Nutzer zuerst zum Tablet oder Smartphone greifen, wenn sie irgendetwas online tun wollen. In Schwellenmärkten entwickelten sich Smartphones zum exklusiven mobilen Gerät, in gesättigten Märkten würden Haushalte mit mehreren Geräten die Norm, wobei Tablets das schnellste Wachstum alle Computing-Geräte aufwiesen.

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"Im Prinzip hat sich für praktisch alle Nutzer das gleiche Muster herausgebildet, basierend auf der Verfügbarkeit der Geräte: Das Smartphone als erstes, weil man es mobil mit sich trägt, gefolgt vom Tablet für längere Sitzungen, der PC schließlich ist zunehmend für komplexere Aufgaben reserviert", kommentiert der Gartner-Analyst Van Baker. "Dieses Verhalten wird irgendwann auch Wearables einschließen, sobald dieser für Verbraucher auf breiter Front verfügbar sind." Mit der Zunahme von Sprache, Gesten und anderen Steuerungen sowie der Tatsache, dass Inhalte öfter konsumiert als kreiert werden, würden sich die Nutzer noch stärker vom PC wegbewegen.

Gartner hat noch weitere Prognosen zum Thema Mobility parat, als da (in aller Kürze) wären:

  • Bis 2018 werden 40 Prozent aller Firmen Wi-Fi als Standard-Connectivity auch für nichtmobile Geräte festlegen.

  • Bis 2020 werden drei Viertel (75 Prozent) aller Smartphone-Käufer weniger als 100 Dollar für ein Gerät bezahlen.

  • Bis 2018 werden mehr als die Hälfte aller mobilen B2E-Apps von Enterprise Business Analysts mit codelosen Tools erstellt.

Gartner sagt freilich viel, wenn der Tag lang ist - was sich über die vergangenen zehn Jahre als wahr und falsch herausgestellt hat, haben wir uns unlängst einmal näher angeschaut.