Macworld-Meilensteine

One more thing von Steve Jobs

05.01.2009
In den letzten zehn Jahren gehörte der Januar stets Apple-Chef Steve Jobs. Seine Auftritte auf der Macworld sind nun Geschichte. Eine Chronologie.
Steve Jobs auf der Macworld Expo im Jahr 2006.
Steve Jobs auf der Macworld Expo im Jahr 2006.

Seit seiner Rückkehr zu Apple im Sommer 1997 hat Firmen-Mitbegründer Steve Jobs immer wieder wichtige Neuheiten auf der Messe Macworld Expo im Januar vorgestellt. Im Dezember kündigte Apple überraschend an, dass Jobs die Messe diesmal nicht eröffnen wird und der Konzern sich ab 2010 gänzlich von ihr verabschiedet. Die Ereignisse der vergangenen Jahre im Überblick:

1998: Jobs überrascht mit schwarzen Zahlen im Weihnachtsquartal - dem ersten Apple-Gewinn seit September 1996. Die Information leitet er mit der Vorrede "One more thing..." ("Eine Sache noch...") ein - der Satz wird in den folgenden Jahren zu seiner Standard-Formel vor überraschenden Neuheiten.

1999: Der Apple-Chef zeigt bunte Modelle des erfolgreichen iMac-Computers in den Fruchtfarben Erdbeere, Blaubeere, Mandarine, Grapefruit und Limone. Für Europa wird ein Internet-Shop zum Vertrieb von Apple-Produkten angekündigt.

2000: Jobs gibt bekannt, dass er dauerhaft Apple-Konzernchef sein wìrd. Zuvor agierte er als Interims-Geschäftsführer. Er kündigt das neue Mac-Betriebssystem OS X an sowie eine Investition von 200 Millionen Dollar in den Internetzugangs-Anbieter EarthLink.

Das Logo wird größer, die Person kleiner.
Das Logo wird größer, die Person kleiner.
Foto: Apple

2001: Jobs präsentiert auf der MacWorld neue Mac-Computermodelle, mit denen die Absatzkrise überwunden werden solle. Außerdem wird die Multimedia-Software iTunes eingeführt, deren Potenzial zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar ist. Der erste Musikplayer der iPod-Reihe, mit der Apple sich neu erfunden hat, wird erst im Oktober vorgestellt.

2002: Apple erregt Aufsehen mit dem neuen iMac: Das Modell hat einen Flachbildschirm auf einen Schwenk-Arm und setzt neue Maßstäbe für das Design von Desktop-Computern.

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