Kleine Helfer

Ohne Programmierkenntnisse - Apps Marke Eigenbau

Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
Die Entwicklung von Smartphone-Apps ist nicht gerade günstig. Wer eine tolle Idee für eine App hat, aber weder Programmierkenntnisse noch Geld für deren Umsetzung durch einen professionellen Entwickler besitzt, kann auf Tools zurückgreifen, die nach dem Baukastenprinzip arbeiten.
Baukasten für Apps - AppMakr.
Baukasten für Apps - AppMakr.
Foto: Diego Wyllie

Eines der populärsten Angebote in diesem Bereich ist "AppMakr". Den Online-Dienst aus San Francisco gibt es schon seit einigen Jahren. Er bietet Anwendern einen unkomplizierten Weg, einfache Content-Apps auf Basis von RSS-Feeds zusammenzustellen. Damit lassen sich Mashup-Applikationen realisieren, die beliebigen Content aus dem Web - sei es Twitter, Facebook, LinkedIn oder das eigene Blog - unter einer einheitlichen Oberfläche zusammenführen. Was mit diesem Tool alles möglich ist, können Interessierte in der "App-Galerie" des Anbieters erfahren.

Mit Vermarktungsoption

Die mit AppMakr erstellten Applikationen, die nach Bedarf auch Video- und Podcast-Content oder Bildergalerien enthalten, können in den App-Stores der verschiedenen Hersteller zum Kauf angeboten werden. Wer mit Werbeeinblendungen auf seiner App leben kann, der muss für den Dienst nichts zahlen und kann die App für einen Preis von bis zu rund 15 Dollar verkaufen. Anwender, die sich volle Kontrolle wünschen, müssen 79 Dollar pro Anwendung und Monat auf den Tisch legen.

Weitere Details erhalten Interessierte auf der Anbieter-Website.

CW-Fazit: Wer mit AppMakr eine App wie Instagram bauen möchte, wird enttäuscht sein. Denn die Möglichkeiten, die das Tool bietet, sind eher begrenzt. Für einfache Mashup-Anwendungen kann es jedoch sehr nützlich sein. (ph)