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Bitkom Digital Office Index 2016

Ohne externe IT-Dienstleister geht nichts

30.05.2016
Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland greift auf externe IT-Dienstleister zurück. Dabei variiert der Anteil der extern bezogenen Leistung mit der Unternehmensgröße: Gerade für kleine Firmen rechnet es sich oft nicht, eigene IT-Experten zu beschäftigen. Im Zuge des Digitalen Wandels dürfen IT-Dienstleister wohl auf weiter wachsende Umsätze hoffen.

Eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom im Rahmen des "Bitkom Digital Office Index 2016" zeigt, dass der Einsatz externer IT-Dienstleister gängige Praxis in deutschen Unternehmen ist. Dabei gibt es merkliche Unterschiede zwischen den Branchen: Am häufigsten werden externe IT-Dienstleister in der Transport- und Logistikbranche (86 Prozent) sowie dem Handel (83 Prozent) in Anspruch genommen. Am seltensten greifen Ver- und Entsorger (76 Prozent) sowie Banken und Finanzdienstleister (77 Prozent) solche Dienste zurück.

Auch die Betriebsgröße spielt eine Rolle: "Externe Dienstleister ermöglichen insbesondere kleineren Unternehmen den Zugriff auf technische Lösungen, deren Entwicklung und Instandhaltung in der Regel weit über die Möglichkeiten einer unternehmenseigenen IT-Fachkraft hinausgehen", erklärt der Bitkom-Experte Frank Früh, "für die Wartung der Unternehmens-IT oder zur Lösung alltäglicher Computerprobleme benötigen nur wenige Unternehmen eigene IT-Experten." Zudem seien Anbieter von IT-Leistungen oft breit aufgestellt und böten neben einfachem IT-Anwendersupport zum Beispiel Cloud-Lösungen oder IT-Sicherheitsstrategien an.

Auszug des "Bitcom Digital Office Index 2016"
Auszug des "Bitcom Digital Office Index 2016"
Foto: Bitcom Research 2016

Es liegt auf der Hand, dass mit der Digitalen Transformation die Anforderungen an die IT zunehmen werden. Dabei zeichnet sich ab, dass die Unternehmen mit ihren derzeitigen Personalressourcen diese Aufgabe nicht werden meistern können: 58 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie nicht über das erforderliche Personal verfügen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Auch hier zeigen sich Unterschiede bei der Betriebsgröße: So glauben 71 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, dass sie für die Digitalisierung personell hinreichend gerüstet sind, bei Firmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern sind es 63 Prozent, in der Kategorie 20 bis 100 Mitarbeiter nur 57 Prozent.

Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Dezember 2015 durchgeführt hat. Dabei wurden Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von 1.108 Unternehmen aller Branchen mit einer Größe ab 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt.