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OECD startet "Better Life Index" auf Deutsch

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Webseite zum "Better Life Index" der OECD ist seit heute auch in deutscher Sprache verfügbar.
Anthony Gooch, Kommunikationsdirektor der OECD (r.) bei DLD14
Anthony Gooch, Kommunikationsdirektor der OECD (r.) bei DLD14

Das kündigte Anthony Gooch, Kommunikationsdirektor der OECD, auf der Innovationskonferenz DLD14 in München an (Prezi-Link). Mit ihrer Better Life Initiative sucht die OECD seit 2011 nach neuen Wegen, wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu messen. Statt des althergebrachten Bruttoinlandsprodukts (BIP) verwendet die Organisation dazu auch Daten aus dem Alltagsleben der Menschen, etwa über Gesundheit, Bildung, Sicherheit, Jobs oder Work-Life-Balance.

Mit dem Better Life Index - beim Design der Website hat übrigens die deutsche Agentur Raureif geholfen - will die OECD nach eigenen Angaben die Menschen direkt ansprechen, um herauszufinden, was dem Einzelnen im Leben wichtig ist. Die interaktive Webseite soll es den Nutzern ermöglichen, das Leben in verschiedenen Ländern zu vergleichen und dabei elf Themengebiete, die zu Lebensqualität und Wohlergehen beitragen, individuell zu gewichten.

Ein YouTube-Video erklärt das Konzept in gut zwei Minuten: