Web-Programmierer besonders gefragt

oDesk zählt 10.000 Freelancer in Deutschland

Schreibt und bearbeitet Karrierethemen - in der Digitalredaktion von COMPUTERWOCHE, CIO-Magazin, ChannelPartner und Tecchannel. Ihre Schwerpunkte sind IT-Arbeitsmarkt, Recruiting, Freiberufler, Aus- und Weiterbildung, IT-Gehälter, Work-Life-Balance, Employer Branding, Führung und und und.  Wenn sie nicht gerade Projekte wie den "CIO des Jahres" betreut. Hofft auf mehr Frauen in der IT.
Der Online-Arbeitsplatz oDesk boomt und zählt weltweit vier Millionen Freelancer. Die größte Wachstumsrate weist Deutschland auf: Der Markt für Online-Arbeit hat sich von 2009 bis 2012 verzehnfacht.
Via oDesk können Unternehmen mit Freelancern in aller Welt zusammenarbeiten.
Via oDesk können Unternehmen mit Freelancern in aller Welt zusammenarbeiten.
Foto: oDesk

Der Online-Arbeitsplatz oDesk, der Unternehmen und Freiberufler auf Abruf via Internet zusammenarbeiten lässt, wächst und wächst - auch hierzulande. Deutsche Firmen rechneten nach Angaben der Online-Plattform im vergangenen Jahr 326.000 Stunden ab. Das sind zehn mal so viel wie noch 2009. Die insgesamt über 7600 bei oDesk registrierten deutschen Unternehmen haben bisher über 44.000 Jobs ausgeschrieben, davon allein 10.000 im abgelaufenen Jahr. In Europa ist Deutschland damit das größte nicht-englischsprachige Land unter den oDesk-Ländern - gemessen am Auftragsvolumen.

Und die Freelancer bekommen immer mehr zu tun: Im ersten Quartal 2013 absolvierten die deutschen Freiberufler noch 17.500 Arbeitsstunden, im darauffolgenden Vierteljahr waren es bereits 21.000 Arbeitsstunden insgesamt. Am häufigsten suchten deutsche Firmen via oDesk Freelancer im Bereich Web-Programming, Mobile Apps und Web Research. Auch Übersetzer und Spezialisten für Desktop Applications erhielten viele Aufträge.

Insgesamt listet das Unternehmen Freelancer in 35 Tätigkeitsbereichen, darunter Wordpress-Experten, Logo-Designer, Mobile-App-Entwickler, SEO-Spezialisten, Übersetzer oder persönliche Assistenten.

Arbeit ist nicht standortgebunden

Weltweit wurde inzwischen ein Auftragsvolumen von über einer Milliarde Dollar über oDesk abgewickelt, meldet die Plattform. Besonders Startups nutzten die Vorteile der Online-Arbeit, um spezialisierte Fachkräfte in aller Welt für Kurzaufträge zu gewinnen. "Arbeit ist nicht mehr standortgebunden. Unternehmen stellen flexible, örtlich verteilte Teams zusammen," erklärt oDesk-CEO Gary Swart. Dies erhöhe die wirtschaftlichen Chacnen für alle. "Von der Online-Arbeit profitieren besonders Startups in aufstrebenden Hot Spots, da diese über das Internet die qualifizierten Fachkräfte finden, die sie benötigen."

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