Kein Blackberry mehr

Obamas neues Smartphone kann nicht mal telefonieren

14.06.2016
Als US-Präsident genießt man viele Vorzüge, doch die freie Wahl des Smartphones gehört nicht dazu. Wie Barack Obama in einer Talkshow verriet, ist er mit seinem neuen Smartphone alles andere als zufrieden. Der Blackberry des Präsidenten hat unterdessen ausgedient.
US-Präsident Barack Obama
US-Präsident Barack Obama
Foto: Pete Souza

Zu Gast in der Tonight Show von Jimmy Fallon erwies sich US-Präsident Barack Obama zum wiederholten Male als guter Entertainer. Während der Sendung kamen beide auf Technik im Allgemeinen und Smartphones im Speziellen zu sprechen. Obama erklärte, er sei als erster Präsident ein echter "Hightech Guy" gewesen, da habe das gesamte Umfeld im Weißen Haus viel dazu lernen müssen. Schnell hatte Obama durchgesetzt, dass er einen Blackberry als Diensthandy bekam.

Nach einigen Jahren jedoch sei er dann der einzige gewesen, der noch einen Blackberry in der Tasche hatte. Die First Lady und seine Kinder seien stets mit ihren Smartphones beschäftigt gewesen, da habe sich der Präsident gefreut, als er eines Tages vom Secret Service ein nagelneues Top-Smartphone bekommen habe. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn es stellte sich heraus, dass man aus Sicherheitsgründen nahezu alle Funktionen abgeschaltet hat.

So kann Obamas neues Smartphone weder telefonieren noch Textnachrichten verschicken, die Kamera wurde deaktiviert, Musik kann man auch nicht damit hören. Der mächtigste Mann der Welt kommt sich so vor, als habe man ihm ein Spielzeug für Dreijährige geschenkt. Nun, da trifft es sich doch gut, dass Obama selbst zuvor feststellt: In einer Demokratie geht es um Kompromisse und darum, dass man nicht alles, was man haben will, zu jeder Zeit bekommen kann."

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