Tool-Klassiker

O&O Defrag in neuer Version 17

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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O&O Software aus Berlin hat die mittlerweile siebzehnte Version ihres Defragmentierungs-Klassikers "O&O Defrag" vorgestellt.

Der Kern der Anwendung wurde einer Mitteilung des Herstellers (PDF-Link) zufolge komplett überarbeitet und soll dank Optimierung für alle Prozessorplattformen inklusive der Nutzung mehrerer Kerne möglichst schnell arbeiten und gleichzeitig die Systemressourcen wenig beanspruchen. O&O Defrag 17 kann mehrere Laufwerke gleichzeitig defragmentieren. Dank neuer Algorithmen soll die Defragmentierung bis zu 40 Prozent schneller vonstatten gehen als bisher.

O&O Defrag 17 kann jetzt mehrere Laufwerke gleichzeitig defragmentieren.
O&O Defrag 17 kann jetzt mehrere Laufwerke gleichzeitig defragmentieren.
Foto: O&O Software

Eine weitere Neuerung ist die Optimierung von Virtuellen Maschinen und Storage Area Networks (SANs), bei denen O&O Defrag die tatsächliche Speicherbelegung optimiert und damit die ansonsten kontinuierlich steigende Containergröße wider reduziert. Ferner kann das Tool erstmals unbelegten Speicherplatz sicher überschreiben. Das soll verhindern, dass vertrauliche Inhalte von unsicher gelöschten und temporären Dateien für Dritte einsehbar sind.

Last, but not least wurde die Benutzeroberfläche komplett überarbeitet; alle grundlegenden Funktionen sind mit nur einem Klick erreichbar. Aktionen lassen sich manuell, per Job zeitgesteuert oder automatisch ausführen.

Für knapp 50 Euro gibt es O&O Defrag 17 mit einer Lizenz für drei PCs.
Für knapp 50 Euro gibt es O&O Defrag 17 mit einer Lizenz für drei PCs.
Foto: O&O Software

O&O Defrag 17 kostet knapp 30 Euro, für knapp 50 Euro bekommt man eine Lizenz für drei Rechner. Die für den Unternehmenseinsatz konzipierte Server Edition erscheint in Kürze für dann rund 200 Euro. Vor dem Kauf kann man die Software 30 Tage lang kostenlos ausprobieren.