"Grid VCA"

Nvidia will das Ende der Workstation einleiten

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Nvidia, bekannt für seine Grafikprozessoren, arbeitet an einer besonderen Cloud-Appliance.
Foto: Nvidia

Ziel ist es, rechenintensive Aufgaben, etwa aus dem Grafikbereich, in die private Cloud zu verlagern. Der Chiphersteller nennt den mit eigener Virtualisierungstechnik angereicherten Server "Grid Visual Computing Appliance" (VCA). Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge ist die Maschine vollgepackt mit Prozessortechnik von Nvidia und mit Software, die sonst auf teuren Grafikarbeitsplätzen in Unternehmen zum Einsatz kommt.

Ziel sei es, Anwendern preiswerter Endgeräte wie Windows-PCs, Macs oder auch Android-Tablets den Zugang zu kostspieligen Grafikanwendungen zu verschaffen. "Jeder Anwender hat damit bei Bedarf eine leistungsfähige Workstation auf seinem Tisch", warb Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang auf der jährlichen GPU Technology Conference (GTC) seines Unternehmens.

Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang bei seiner Keynote zur GTC 2013
Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang bei seiner Keynote zur GTC 2013
Foto: Nvidia

Audi zeigte dort, wie ein Anwender an einem einfachen Tablet dreidimensionale Renderings eines neuen Autos anschauen und manipulieren konnte. Nvidia will die Appliances ab Mai für knapp 25.000 Dollar anbieten und zusätzliche eine jährliche Softwarelizenzgebühr vom 2400 Dollar verlangen.