Nvidia hebt PC-Grafik auf neues Niveau

09.11.2006
Mit den neuen Highend-Beschleunigern will der Grafikspezialist vor allem Spieler glücklich machen.

„CUDA“ steht für Compute Unified Deviced Architecture und arbeitet mit 128 Kernen auf einem Chip, die miteinander kommunizieren, sich synchronisieren und Daten austauschen. Sie sollen damit komplexe Rechenprobleme bis zu 100 Mall schneller lösen können als herkömmliche Ansätze.

Erste Inkarnation von CUDA ist die neue GPU-Linie „GeForce 8800“, später soll die Technik auch in der professionellen „Quadro“-Linie Einzug halten. Passend zu der neuen Architektur hat Nvidia zudem den branchenweit ersten C-Compiler für Grafikprozessoren vorgestellt.

Frau Curry, komplett mit dem 8800 GTX gerendert.
Frau Curry, komplett mit dem 8800 GTX gerendert.

Nvidia arbeitet traditionell mit Simulationen von Schauspielerinnen, um die Fähigkeiten seiner neuen Chips zu demonstrieren. Diesmal musste das US-Reality-TV-Sternchen Adrianne Curry herhalten, genauer gesagt ihren Körper und ihre Bewegungen dreidimensional scannen lassen.

In die Entwicklung der GeForce 8800 hat Nvidia über vier Jahre Entwicklung und 400 Millionen Dollar gesteckt. „Das wird eine ganz neue Klasse des Computing eröffnen“, ist sich Firmenchef Jen-Hsun Huang sicher. Analysten sehen den Hersteller damit derzeit im Vorteil gegenüber dem von AMD geschluckten Hauptrivalen ATI Technologies, dessen nächsten Chipgeneration wohl nicht vor dem ersten Halbjahr 2007 auf den Markt kommt.

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