Zusammenarbeit im Web

Nutzer wollen mehr virtuelle Tools

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
74 Prozent der Befragten wünschen sich virtuelle Meeting- und Collaboration-Tools, doch nur ein Drittel erhält Zugriff darauf. Das sagen zwei aktuelle Forschungsstudien.

Menschen an unterschiedlichen Standorten und Abteilungen und über Unternehmensgrenzen hinweg, an der Erledigung von Geschäftsvorgängen zu beteiligen. Über Sprache, Textnachrichten, Videokommunikation, Internet oder gemeinsamem Dateizugriff. Das ist der Sinn und Zweck von Collaboration.

Laut Studien von Alcatel-Lucent, beklagen sich Mitarbeiter weltweit jedoch über fehlende Tools, um das hohe Kommunikationsaufkommen zu bewältigen und effektiv zusammenzuarbeiten. Die Ergebnisse stammen von zwei internationalen Forschungsstudien, die das Unternehmen Anfang 2011 in Auftrag gegeben hat, um zu verstehen, wie Kommunikationstechnologien die Geschäftskommunikation verbessern können. Nahezu 2000 Sachbearbeiter und über 750 IT-Führungskräfte aus mittelständischen und großen Unternehmen in 51 Ländern haben an der Studie teilgenommen.

Zusammenarbeit wird immer wichtiger. Die Menschen wollen es. Doch sie bekommen nicht immer die nötigen Werkzeuge dafür.
Zusammenarbeit wird immer wichtiger. Die Menschen wollen es. Doch sie bekommen nicht immer die nötigen Werkzeuge dafür.
Foto: sxc.hu, Dominik Gwarek

In den Studien wurden Fachanwender wurden um ihre Meinung zu den Themen Produktivität, Kommunikationstechnologien und Mitarbeitereinbindung gebeten. IT-Führungskräfte sollten Auskunft geben zu den Herausforderungen, die mit der Implementierung und Unterstützung dieser fortschrittlichen Kommunikationstechnologien verbunden sind.

Laut der Studie sind 74 Prozent der Arbeitnehmer davon überzeugt, dass moderne Kommunikationstechnologien wie Unified Communications und Video Collaboration zu einer deutlich höheren Produktivität und mehr Mitwirkung beitragen könnten. Doch nur 33 Prozent der Befragten gab an, tatsächlich Zugang zu den Technologien zu erhalten, die für die erfolgreiche Bewältigung ihrer Aufgaben notwendig wären.