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Nutzer können Chronik-Suche nach Namen nicht mehr abschalten

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Facebook ändert mal wieder seine Einstellungen zur Privatsphäre.

Das weltgrößte soziale Netzwerk erinnert zurzeit Nutzer daran, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen. Dies geschieht einer Mitteilung zufolge im Zusammenhang mit der bereits im Dezember 2012 begonnenen Ablösung der Einstellung "Wer kann deine Chronik über deinen Namen finden?" und betrifft "wenige Menschen, die diese Funktion noch eingestellt hatten". Jeder Betroffene werde von Facebook in den kommenden Wochen über eine Mitteilung direkt darüber informiert, heißt es weiter.

So sieht der Hinweis aus, mit Facebook Nutzer über die Abschaltung der Suche-nach-Namen-Einstellung informiert.
So sieht der Hinweis aus, mit Facebook Nutzer über die Abschaltung der Suche-nach-Namen-Einstellung informiert.
Foto: Facebook

Aus Sicht von Facebook ist diese Einstellung ohnehin überholt, da man die Chronik eines Nutzers nicht nur über dessen Namen, sondern auch über andere Wege finden kann. Überdies gebe das vor einem Jahr eingeführte "Aktivitätenprotokoll" jedem Nutzer eine einfache, aber effektive Möglichkeit, die Privatsphäre-Einstellungen zu kontrollieren. Dort kann man zum Beispiel überprüfen, welche veröffentlichten Inhalte für wen bestimmt sind. Das Aktivitätenprotokoll ist über das Privatsphäre-Icon von jeder Seite aus mit einem Klick erreichbar.