Breitbandarmes Deutschland

Nur ein Viertel der Firmen hat schnelles Internet

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Nur jedes vierte Unternehmen in Deutschland mit zehn und mehr Beschäftigten verfügte im Jahr 2014 über einen Internetan­schluss mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag Deutschland damit im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld und geringfügig über dem Durchschnitt aller 28 EU-Staaten (23 Prozent). Den Spitzenplatz in der Europäischen Union belegte im Jahr 2014 Dänemark. Dort besaß bereits mehr als jedes zweite Unternehmen (53 Prozent schnelles Internet über einen festen Breitbandanschluss.

Foto: Destatis

Auch in den Nachbarländern Niederlande und Belgien (jeweils 43 Prozent) sowie in Schweden (41 Prozent) war schnelles Internet weit verbreitet. Kaum vorhanden war schnelles Internet bei Unternehmen in Zypern (fünf Prozent), Griechenland, Kroatien (jeweils zehn Prozent) und Italien (zwölf Prozent).