Nur 14 Prozent der deutschen Mobilfunkanschlüsse nutzen UMTS

26.06.2008
Laut einer aktuellen Studie liegt Deutschland bei den UMTS-Anschlüssen mit 14 Prozent nur knapp über dem europäischen Durchschnitt.

Vor acht Jahren investierten die deutschen Netzbetreiber insgesamt 50 Milliarden Euro in Sendelizenzen für UMTS-Frequenzen, aber noch immer warten die vier Anbieter auf den finanziellen Durchbruch beim mobilen Datentransfer. Die Marktforscher von Informa Telecoms & Media haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, das hierzulande nur 14 Prozent der Mobilfunkanschlüsse in einem UMTS-Netz genutzt werden. In vielen europäischen Nachbarländern ist die Nachfrage deutlich höher.

Bis Ende Mai 2008 gab es in Europa 101,5 Millionen UMTS-Anschlüsse, das entspricht 11,1 Prozent der gesamt 911 Millionen Handyanschlüsse. Deutlich über dem Durchschnitt liegen Staaten, in denen reine UMTS-Anbieter wie 3 ein Mobilfunknetz betreiben. Mit einem UMTS-Anteil von 25 Prozent sind Finnland, Italien, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien derzeit Spitzenreiter. Knapp unter 20 Prozent liegen Irland und Großbritannien sowie Frankreich und die Schweiz. Mit 14 Prozent liegt Deutschland im europäischen Vergleich knapp über dem Durchschnitt.

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