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NTT Docomo gibt Windows einen Korb

22.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Japans größter Mobilfunkbetreiber NTT Docomo setzt künftig bei neuen Handys für den UMTS-ähnlichen Dienst FOMA auf Linux und Symbian als Betriebssystem. Dabei steht den Herstellern frei, so Unternehmenssprecher Takumi Suzuki, welches der Betriebssysteme sie verwenden. Nur ein System kommt laut Suzuki für NTT Docomo nicht in Frage: "Wir mögen Windows nicht und haben keine Pläne, in diese Plattform zu investieren, denn Windows eignet sich nicht für das mobile Umfeld, da seine Dateien zu groß sind".

Um die Entwicklung von Handys und entsprechenden Diensten der dritten Mobilfunkgeneration zu beschleunigen, hat der Carrier zudem eine "Common Software Plattform" für Linux und Symbian geschaffen. Sie besteht aus einer Middleware für gängige Services und Handy-Funktionen, angepassten Modulen für die beiden Betriebssystemen, Beispieltreibern und -applikationen sowie einem Mobiltelefon-Emulator.

Erste Handys mit Linux als Betriebssystem hat NTT Docomo von NEC und Panasonic im Programm.

(hi)