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Novell und Red Hat schielen nach Technik zur Servervirtualisierung

11.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Novell und Red Hat wollen ihre Linux-Distributionen um Technik zur Servervirtualisierung erweitern. So hieß es bei Novell, dass man in Kürze entsprechende Pläne für Suse-Linux vorstellen wolle. Wie Red Hat prüfe der Hersteller derzeit verschiedene Optionen im Markt. Eine von ihnen stammt vom Start-up-Unternehmen Katana Technology aus Acton, Massachusetts, deren Produkt auf Linux laufen soll. Ebenfalls im Gespräch ist die Open-Source-Software "Xen", deren Projekt an der University of Cambridge angesiedelt ist. Bereits heute verwenden Hersteller wie Hewlett-Packard, Intel und AMD Xen. Dieses läuft derzeit nur unter Linux. Intel und AMD arbeiten aber an Technik zur Chip-Partitionierung, die es ermöglichen soll, künftig auch Windows ohne Modifikationen zu verwenden. Zudem wollen die Erschaffer von Xen in den nächsten Wochen im kalifornischen Palo Alto eine Firma namens Xensource eröffnen, die künftig technischen Kundensupport für Xen anbieten will. (as)