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Novell und Dell vereinfachen Linux-Administration

21.03.2006
"Zenworks" und "OpenManage" werden zu einem Produkt für Suse- und Red-Hat-Linux zusammengeführt.

Novell und Dell kombinieren ihre Produkte für das Management von Linux-Servern, Zenworks und OpenManage, zu einem Paket. Es heißt "Zenworks 7 Linux Management - Dell Edition" und eignet sich nicht nur für das Betriebssystem "Suse Linux Enterprise Server" (SLES), sondern auch für "Red Hat Enterprise Linux" (RHEL). Die neue Management-Umgebung wird optional ausgeliefert mit Dells "Poweredge"-Server, auf denen eine der beiden Linux-Distributionen vorinstalliert ist.

Das Tool steuert die Hardware, die Betriebssysteme und die Applikationen. Es ist darauf ausgelegt, wiederholt anfallende oder fehlerträchtige Aufgaben in der Server-Administration weitgehend zu automatisieren. Es soll den Arbeitsaufwand im System-Management und die Anforderungen an die Linux-Kenntnisse der Administratoren reduzieren. Damit ließe sich, so Novell, der größte Kostenfaktor im IT-Betrieb, nämlich die Server-Administration, beschneiden. Außerdem führe gezielte Steuerung der Server zu einer Verbesserung ihrer Performance.

Ein bedeutender Vorteil von Zenworks 7 Linux Management - Dell Edition dürfte darin bestehen, dass alle Systeme von einer einzigen Konsole gesteuert werden. Dabei können auch lokal entfernte Umgebungen einbezogen werden. Dieses remote Management ist nicht nur für Unternehmen interessant, die einzelne Linux-Server an entfernten Standorten von der Zentrale aus verwalten wollen und dann nicht mehr zusätzliches Linux-Personal vor Ort brauchen. Vielmehr ist es auch kleinen und mittelgroßen Firmen ohne Linux-Spezialisten möglich, den Kostenvorteil von Linux-Umgebungen auszuschöpfen. Sie können ihre Server von Linux-Dienstleistern remote steuern lassen.

Dell wird das Management-Tool ab dem 19. April dieses Jahres auf Wunsch mit Poweredge-Servern ausliefern. Die Lizenz kostet 69 Dollar. (ls)