Passable Quartalszahlen

Novell steigert Linux-Umsatz

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Novell hat im ersten Quartal angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise gut abgeschnitten und seine Renditeprognose für 2009 erneut bekräftigt.

Für das am 31. Januar abgeschlossene erste Fiskalquartal meldete Novell einen Nettogewinn von elf Millionen Dollar oder drei Cent pro Aktie im Vergleich zu 17 Millionen Dollar oder fünf Cent je Anteilschein in der Vorjahreszeit. Das aktuelle Ergebnis wird durch Wechselkursschwankungen um drei Millionen Dollar belastet, die sich andererseits positiv auf die operativen Kosten auswirkten. Das operative Ergebnis im Q1 beträgt 14 Millionen Dollar im Vergleich zu acht Millionen Dollar im Vorjahresquartal.

Novell-Chef Ron Hovsepian
Novell-Chef Ron Hovsepian
Foto: Ron Hovespian

Der Quartalsumsatz ging im Jahresvergleich zurück von 231 Millionen Dollar auf 215 Millionen Dollar. 37 Millionen Dollar davon entfielen auf "Open-Platform"-Produkte und davon wiederum 35 Millionen Dollar auf Linux-Verkäufe. Dies entspricht einem Plus von 24 Prozent gegenüber der Vorjahreszeit. Die restlichen Einnahmen verteilen sich auf Identity- und Security-Management (28 Millionen Dollar, minus acht Prozent), Systems- und Ressource-Management (40 Millionen Dollar, plus neun Prozent) sowie Workgroup (81 Millionen Dollar, minus neun Prozent).

Novells Barvermögen, kurzfristige liquide Mittel und kurzfristige Invesitionen betrugen zu Ende des Quartals genauso wie ein Jahr zuvor eine Milliarde Dollar. Der Cash Flow aus dem laufenden Geschäft betrug aktuell 14 Millionen Dollar, eingerechnet eine weitere Zahlung von Microsoft in Höhe von 25 Millionen Dollar.

Für das Gesamtjahr 2009 strebt das Novell-Management nach eigenen Angaben erneut eine Umsatzrendite (auf Pro-forma-Basis, nicht GAAP) von "nicht weniger als zehn Prozent" an.