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Novell gibt Ausbick auf Open Enterprise Server 2

20.03.2007
Auf der Haumesse "Brainshare" verrät der Anbieter, der Netware-Nachfolger werde um Virutalisierungstechnik und eine wirtschaftlichere Speichertechnik erweitert.

Von OES 2 war zum ersten Mal schon vor einem Jahr auf der Brainshare die Rede und noch ist noch nicht einmal eine Betaversion fertig. Die hat Novell jetzt aber für "in Kürze" versprochen. Und wenn es stimmt, was der britische IT-Nachrichtendienst "Computerwire" von der Novell-Hausmesse berichtet, dann können wir den beliebten Begriff "Netware-Company" wohl bald vergessen.

Bisher war Netware noch neben Suse Linux einer von zwei alternativen Kernen von OES, während die eigentlich wichtige Netware-Services vom alten Betriebssystem isoliert waren und auf beide Systeme aufsetzten. Das soll sich mit OES 2 ändern. Dessen Betriebskern wird Suse Linux Enterprise Server (SLES), und zwar mit dem Update Service Pack 1. Netware läuft dann nur noch als virtuelle Maschine in SLES.

Eine weitere Neuerung ist die "Dynamic Storage Technology". Dies ist ein Softwaremodul von OES 2 für das Information Lifecycle Management. Es sorgt dafür, dass unbenutzte archivierte Daten auf kostengünstige Langzeitspeicher geschrieben werden. Auf diese Weise verkürzen sich die Backup-Zeiten und reduzieren sich die Speicherkosten.

Neu ist ferner "Domain Services for Windows". Diese Erweiterung erlaubt eine Integration von Microsofts Active Directory und Novell eDirectory. Windows-Anwender können sich direkt beim eDirectory authentifizieren, ohne dass auf den Desktops Novell-Clients installiert sein müssen. (ls)