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Novell Deutschland entlässt knapp fünf Prozent

22.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In der deutschen Niederlassung des Netzsoftware-Anbieters Novell fallen im Zuge der weltweiten Restrukturierung des Unternehmens knapp fünf Prozent der Stellen weg. Dies erklärte Geschäftsführer Horst Nebgen gegenüber der COMPUTERWOCHE. Es handele sich um einen erstmaligen Personalabbau, der mit der Fusion mit Cambridge Technology Partners zusammenhänge, so Nebgen. Allerdings habe auch die allgemein schwache Marktsituation dazu beigetragen. Novell beschäftigt in Deutschland gegenwärtig rund 300 Mitarbeiter.

Die Düsseldorfer GmbH kommt damit erheblich besser weg als der weltweite Novell-Durchschnitt. Die Company hatte die Entlassung von 19 Prozent der Belegschaft beschlossen, um ihre Kosten zu senken (Computerwoche online berichtete). Nebgen rechnet nach einem Wachstum im vierten Quartal (Ende: 31. Oktober) hierzulande weiter mit einer positiven Entwicklung. "In Deutschland läuft das Geschäft besser als in den USA", erklärte der Deutschlandchef.

Aktuell bietet das Unternehmen das Netzbetriebssystem "Netware 6" an. Ausführliche Information dazu finden sich in einem Beitrag unserer Rubrik "Produkte + Technologien". (tc)