Nach Gerüchten

Novell dementiert Verkaufsabsichten

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Das Management von Novell hat bestritten, dass die Linux-Firma zum Verkauf steht. Zuvor hatte ein Analyst derartige Spekulationen angeheizt.

Novell hat die Ende vergangener Woche aufgetauchten Verkaufsgerüchte in einem offiziellen Schreiben an die US-Börsenaufsicht SEC von sich gewiesen. Zuvor hatte ein Analyst von J.P. Morgan berichtet, das Management von Novell würde einen Verkauf in Teilen oder im Ganzen erwägen, um den Shareholder Value zu optimieren. Darauf stieg der Aktienkurs von Novell um rund zehn Prozent an. Analyst John DiFucci war zuvor mit Novells Finanzchef Dana Russell zu einem Hintergrundgespräch zusammengetroffen. Aus den Aussagen Russells will DiFucci die Bereitschaft zum Verkauf erkannt haben.