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Novell ändert Lizenzmodell für Web-basierende Services

04.09.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit einem neuen Lizenzmodell möchte Novell Internet-Dienstleistungen erschwinglicher machen. Künftig sollen sich die Preise für Lizenzen in den Bereichen "Business-to-Consumer" (B2C) und "Government-to-Consumer" (G2C) nicht mehr nach der Anzahl der an das jeweilige Netz angeschlossenen Rechner richten, sondern nach der Anzahl der Anwender, die die Dienste tatsächlich nutzen. Diese Änderung gilt nach Angaben des Herstellers auch für die Standard-Anwenderlizenz, wie sie für Mitarbeiter und IT-Hersteller gilt.

Das neue Preismodell betrifft die Novell-Produkte "Zenworks Ondemand Services", "Portal Services", "DirXML", "Ichain", "Netmail", Account Management" und "Ifolder". Die B2C-Lizenzen für diese Lösungen betragen künftig nur noch 25 Prozent der Standardlizenz, im Bereich G2C verlangt der Anbieter sogar nur zehn Prozent des Normpreises.

Michael Naunheim, Marketing Direktor Zentraleuropa der Novell GmbH, glaubt, dass die Preisänderung es Unternehmen und Behörden erleichtern wird, Dienstleistungen über das Internet anzubieten. (ave)