Test

Notebooks mit langer Akkulaufzeit

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Geschäftsreisenden benötigen mobile Rechner mit langer Akkulaufzeit. Zudem sollten die Notebooks robust und sicher sein. Der Vergleichtest nennt geeignete Notebooks.

Nutzer von Business-Notebooks stellen besondere Ansprüche an die Laufzeit der mobilen Rechner. Wer auf Reisen oder in Meetings häufig am Rechner arbeitet, wird großen Wert auf einen ausdauernden Akku legen, denn nicht immer ist unterwegs eine Steckdose erreichbar. Zudem sollten die schweren Ladegräte wo möglich zu Hause bleiben. Die PC-Welt, Schwesterpublikation der COMPUTERWOCHE, hat sich verfügbare Geräte genauer auf die Business-Tauglichkeit angesehen und einige Kauftipps zusammen getragen.

Manager hantieren außerdem häufig mit kritischen Daten. Der Schutz des Notebooks vor fremden Zugriffen ist daher eine weiteres Merkmal, dem Business-Notebook genügen sollten. Hier empfiehlt sich beispielsweise ein Rechner mit integriertem Fingerprintreader oder mit Steckplatz für eine Smart-Card. Zahlreiche Profi-Mobilrechner verfügen über ein Trusted Platform Module (TPM). In Kombination mit einer Sicherheits-Software oder etwa der "BitLocker"-Funktion von Windows Vista Business lassen sich Daten verschlüsseln. Kommt das Notebook abhanden, sind die Daten nicht lesbar.

Die Profi-Laptops müssen zuverlässig und robust sein. Displayscharniere oder -deckel sollten aus stabilem und widerstandsfähigem Material gefertigt sein. Für die Schanieren bietet sich Metall an. Der Deckel sollte aus Magnesium- oder Karbon-Legierungen sein.

Für das Arbeiten am angestemmten Schreibtisch ist eine passende Dockingstation unabdingbar. Damit Anwender den Laptop als Desktop-Ersatz nutzen können, sollte der einfachen Anschluss an Monitor, Maus und Tastatur sowie Peripheriegeräte wie einen Drucker möglich sein. In den zunehmend beliebten Sub-Notebooks gibt es meistens auch eine Anschlussmöglichkeit für ein optisches Laufwerk.

Im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks für Privatanwender arbeiten die geschäftlich genutzen mobilen Rechner in der Regel mit integriertem Grafikchipsatz. Das hat positive Auswirkungen auf die Akkulaufzeit, denn eine separate Grafikkarte benötigt auch im Normalbetrieb mehr Energie.

Hinsichtlich der Bildschirme haben sich Privat- und Geschäftssegment einander angenähert. Das häufig im Privatkundenmarkt verwendete Breitbild-Format hält auch Business-Segment Einzug. Es bietet mehr Platz in der Verarbeitung von Excel-Tabellen. Außerdem lässt sich das Display aufgrund der geringeren Höhe besser im Flugzeug aufklappen. Wer häufig in Umgebungen mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen arbeiten, sollte ein Notebook mit mattem Display wählen.

Zum Schutz der Festplatte integrieren Business-Notebook, zum Beispiel von HP, Lenovo und Toshiba einen Bewegungssensor: Er bemerkt, wenn das Notebook heftig bewegt wird oder fällt - die Schreib-/Leise-Köpfe fahren dann in eine sichere Position, damit sie nicht über die Magnetscheiben schleifen und die Festplatte ruinieren.

Auf der nächsten Seite nennen wir Ihnen weitere Kriterien, die ein Business-Notebook auszeichnen. Und wir sagen Ihnen, unter welchen Modellgruppen Sie grundsätzlich wählen können.