Notebooks - beliebte Arbeitstiere

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.
Im Geschäftsleben haben die Portablen teilweise die sperrigen Desktops verdrängt. Mit neuen Technologien und exklusiven Ausstattungen versuchen die Hersteller nun, sich die Kunden weiter gewogen zu halten.

Hier lesen Sie…

  • wie sich der Notebook-Markt entwickelt;

  • auf welchem Stand der Technik sich die Geräte befinden;

  • welche Trends sich abzeichnen.

Prototyp: Die von IBM und Sanyo entwickelte und in einer Dockingstation untergebrachte Brennstoffzelle könnte Akkus langfristig ersetzen.

Mobilität ist eines der großen Schlagworte im Geschäftsalltag. Nicht nur die Mitarbeiter müssen mobil sein, sondern auch deren Arbeitsmittel. Kein Wunder, dass Notebooks in den vergangenen Jahren vielerorts die Desktop-PCs verdrängt haben. Doch während die Heimanwender nach wie vor den Notebook-Markt antreiben, sind bei den Unternehmenskunden erste Anzeichen einer Marktsättigung zu erkennen. Dem versuchen die Hersteller mit neuen Technologien entgegenzuwirken.

Grundsätzlich entwickelt sich der Notebook-Markt positiv für die Anbieter, die Nachfrage liegt auf einem hohen Niveau. Laut den Marktforschern von IDC haben besonders die immer niedrigeren Preise dafür gesorgt, dass mobile Geräte zunehmend den heimischen Desktop verdrängen. Die Gartner-Statistik besagt, dass der deutsche Notebook-Markt im ersten Quartal dieses Jahres um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gewachsen ist und inzwischen 43 Prozent des gesamten PC-Markts ausmacht. Ein wichtiger Grund für diesen Erfolg ist, dass die Einsteiger-Notebooks bei den Fachhandelsketten kaum mehr teurer sind als ein kompletter PC mit Monitor, wie Meike Escherich, Principal Analyst beim Marktforscher Gartner Research, berichtet: "Der Durchschnittspreis für ein privates Notebook liegt mit 1050 Euro jetzt 17 Prozent unter dem des Vorjahrs."

Etwas geringer als im Endkundenbereich fällt laut Escherich das Wachstum bei den Business-Notebooks aus, es liegt bei zirka zwölf Prozent. "Eine Umfrage unter Großunternehmen in Deutschland hat ergeben, dass der Austausch von Desktops durch Notebooks weitgehend abgeschlossen ist. Inzwischen sind es zunehmend die mittleren und kleinen Firmen, die den Markt antreiben." Hierauf müssten sich die Anbieter einstellen, da der KMU-Markt andere Anforderungen an die Hersteller herantrage. "Für Mittelständler sind Services sehr wichtig, da dort meistens nur kleine IT-Abteilungen verfügbar sind", so die Gartner-Analystin. Hier sei zum Beispiel IBM gut aufgestellt, während Anbieter wie Dell durch den geringen Service eher Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern und entsprechend großen IT-Abteilungen ansprächen.

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