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Notebook-Offensive von HP

04.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der nach eigenen Angaben unbefriedigenden Entwicklung im Notebook-Verkauf begegnet Hewlett-Packard mit sieben neuen Mobil-PCs. Die zwei Geräte der "HP-Compaq-nx"-Serie richten sich eher an Privatanwender, während es sich bei den fünf Systemen der "nc"-Serie um Business-Notebooks handelt. In dieser Reihe garantiert HP eine längere Verfügbarkeit der Geräte, nämlich mindestens zwölf Monate, eine gleich lange Verwendbarkeit eines vorgefertigten Images über alle Systeme und weltweite Services.

Alle Notebooks arbeiten mit Intels neuen Centrino-Chippaketen, können also drahtlos ans Netz gehen. Außerdem lassen sie sich mit bis zu 2 GB Hauptspeicher bestücken. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die flache Bauweise. Ein "Mobile Data Protection System" schützt die Festplatten gegen Head-Crashes. Der Zugriffssicherung dienen Smartcard-Reader. Die "Local Recovery Solution" legt in einer versteckten Partition der Festplatte ein Backup von Systemsoftware, Anwendungen und Daten ab, um auf Knopfdruck den zuletzt gespeicherten Systemzustand wieder herzustellen. Ein unter die Notebooks einklickbarer Reiseakku bringt bis zu elf Stunden Betriebszeit.

Ansonsten unterscheiden sich die Notebooks durch die Displays, die 12,1 bis 15,4 Zoll in der Diagonale messen und mit den Formaten XGA bis SXGA oder WSXGA darstellen. Entsprechend gibt es unterschiedliche Grafiktreiber von der Motherboard-integrierten Variante bis hin zur ATI-Grafikkarte "Mobility Radeon x600". Weitere Ausstattungsmerkmale wie die Kapazität der Festplatte kann der Käufer selbst bestimmen. Daher macht HP auch keine Preisangaben, will aber offenkundig aggressiv an den Markt gehen: Das preislich günstigste Notebook soll für weniger als 800 Euro zu haben sein. (ls)