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Notebook-Nachfrage treibt Intel-Erwartungen in die Höhe

10.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) -Wegen der starken Notebook-Nachfrage hat der Chipriese Intel nun seine Umsatzprognose für das laufende zweite Quartal 2005 angehoben. Wie aus dem Zwischenbericht des weltgrößten Halbleiterherstellers hervorgeht, rechnet er nun mit Einnahmen zwischen 9,1 Milliarden und 9,3 Milliarden Dollar. Im April hatte Intel noch Erlöse von 8,6 bis 9,2 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Gleichzeitig schätzt das Unternehmen aus Santa Clara, Kalifornien, seine Bruttomarge auf rund 57 Prozent, plus oder minus ein Prozent. Zuvor war Intel von einer Umsatzrendite von 56 Prozent ausgegangen. Außerdem soll der Steuersatz anstelle der bislang prognostizierten 31 Prozent nur 26 Prozent betragen.

Bereits zu Beginn des Quartals habe Intel mit einer starken Nachfrage nach Notebook-Chips gerechnet, erklärte Finanzchef Andy Bryant während einer Telefonkonferenz. Wie sich nun herausgestellt habe, wurden diese Erwartungen sogar noch übertroffen.

Obwohl Intel die Analysten mit seinen Prognosen überraschte, hatten sich viele Anleger offenbar noch mehr erhofft: Als Konsequenz ging der Aktienkurs am gestrigen Donnerstag im nachbörslichen Handel leicht auf 27,34 Dollar zurück. (mb)