Komplette Sicherheits-Suite

Norton Internet Security 2010 im Firewall-Test

Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.
Mit Norton Internet Security 2010 bietet Symantec eine Sicherheits-Suite für Windows ab Version Windows XP SP 2 an. Enthalten sind ein Virenschutz, Spamfilter und eine Personal Firewall. Letztere muss sich im Test beweisen.

Installation und Einrichtung: Mit Norton Internet Security 2010 (NIS 2010) hat Symantec eine komplette Sicherheitslösung für Windows im Programm. Neben den genannten Bestandteilen gehören weitere Tools zur Suite, die Virenschutz und Personal Firewall flankieren sollen. Mit Safe Web soll NIS gefährliche Internetseiten beim Aufrufen blockieren können, während Norton Identity Safe bei der automatischen Anmeldung an Webseiten helfen soll. Symantec Online Network Advanced Respons (SONAR) schützt den PC zusätzlich vor Angriffen aus dem Netzwerk.

Übersichtlich: Die Verwaltungsoberfläche der Norton Internet Security 2010.
Übersichtlich: Die Verwaltungsoberfläche der Norton Internet Security 2010.

Wenn Sie die Installation von Norton Internet Security 2010 von der CD starten, lädt der Assistent zunächst aktuelle Installationsdateien aus dem Internet herunter. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, dass der Rechner bereits eine Internetverbindung hat. Der Download kann schnell mehr als 70 MByte betragen, sodass sich die Installation abhängig von der Internetverbindung verzögern kann. Allerdings sind Sie so auf der sicheren Seite, auch die aktuelle Version zu installieren. Zwar lässt sich der Vorgang überspringen, allerdings ist es wesentlich sicherer, mit einem aktualisierten Produkt zu beginnen. Die Installation ist ohne große Eingaben schnell abgeschlossen, sodass auch ungeübte Anwender das Produkt schnell einrichten können.

Feingliedrig: NIS 2010 ermöglicht sehr detaillierte Einstellungen.
Feingliedrig: NIS 2010 ermöglicht sehr detaillierte Einstellungen.

Es sind keinerlei Konfigurationsmaßnahmen nach der Installation notwendig, alle Einstellungen nimmt bereits der Installationsassistent automatisch vor. Wer mit Windows 7 oder Windows Vista immer einen Überblick über den Sicherheitsstatus erhalten will, kann die Mini-Anwendung starten, die den aktuellen Zustand des Systems anzeigt. Durch Klicken auf die Anwendung startet die Verwaltungsoberfläche. Die gleiche Möglichkeit haben Sie über das Icon in der Taskleiste.

Über das Verwaltungsprogramm können auch geübte Anwender sehr detailliert zahlreiche Einstellungen ändern. Wer sich nicht durch die ganzen Optionen hangeln will, muss das aber nicht, denn bereits in den Standardeinstellungen schützt NIS den Rechner schon ganz gut. Selbst durch Anpassen verschiedener Einstellungen können Sie an dieser Stelle die Sicherheit nicht wesentlich erhöhen.

Wir halten uns nicht lange mit der Einrichtung auf, sondern führen nach der Installation nur ein Live-Update aus, um das Produkt auf den aktuellen Stand zu bringen, und testen dann die Sicherheit der Software. Wir belassen den Virenscanner aktiv, da wir in unserer Testumgebung von einem typischen Betrieb auf einem Computer ausgehen. Wenn Sie sich durch die Optionen klicken, sind die Einstellungen meistens selbsterklärend. Norton Internet Security integriert Add-ons im Internet Explorer und im Firefox, die den Computer weiter schützen sollen.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation TecChannel. (ph)

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