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Northpoint klagt gegen Verizon

11.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der DSL-Netzbetreiber Northpoint Communications, der bereits vor einem Jahr Insolvenz angemeldet und seine Aktivitäten eingestellt hatte, klagt jetzt gegen Verizon Communications Corp. auf einen Schadensersatz von einer Milliarde Dollar. Das 1999 gegründete Unternehmen wollte im September 2000 rund 55 Prozent seiner Anteile für 800 Millionen Dollar an Verizon verkaufen. Der Deal kam jedoch nicht zustande, zwei Monate später war Northpoint pleite.

In der jetzt in San Francisco eingereichten Klage wirft das Unternehmen Verizon vor, die Zahlung des Geldes verzögert zu haben und damit mitschuldig an der Insolvenz zu sein. Laut "Wall Street Journal" widerspricht Verizon diesen Vorwürfen und behauptet, Northpoint habe damals sowohl sein Geschäft als auch seine finanzielle Situation falsch dargestellt.(rs)