Sony-Hack

Nordkorea weist Vorwürfe erneut entschieden zurück

14.01.2015
Nordkorea hat die amerikanischen Vorwürfe um den Hackerangriff auf das Filmstudio Sony erneut scharf zurückgewiesen.

"Mein Land hat nichts zu tun mit dem Sony-Hacking", sagte der stellvertretende UN-Botschafter Nordkoreas, An Myong Hun, am Dienstag bei den Vereinten Nationen in New York. "Es ist außerhalb jeder Vernunft, so etwas auch nur anzunehmen." Den USA zufolge ist klar bewiesen, dass Hacker aus Nordkorea wegen einer Komödie, die sich um Nordkoreas Führer Kim Jong Un dreht, in das Computersystem von Sony eingedrungen waren, um das Unternehmen zu erpressen.

Staatschef Kim Jong Un mit einem Militärcomputer
Staatschef Kim Jong Un mit einem Militärcomputer
Foto: via Tumblr

"Wir fordern Washington auf, Beweise vorzulegen", sagte An. "Alle Vorwürfe sind lächerlich und Ausdruck einer feindlichen Politik gegen mein Land. Und wir werden keinerlei Druck akzeptieren." Bei der Verleihung der Golden Globes am Sonntag in Los Angeles hatte Gastgeberin Tina Fey gewitzelt: "Lassen Sie uns all die tollen Filme feiern, die Nordkorea uns durchgehen ließ." (dpa/tc)