Nokia und Samsung kooperieren bei DVB-H

18.04.2007
Nokia und Samsung arbeiten bei der Entwicklung einer Plattform für Handy-TV zusammen, die es Dritten erlaubt, mobileTV-Inhalte via DVB-H auszustrahlen. Mit dieser Vereinbarung wollen die beiden Unternehmen die technologische Entwicklung des Handy-Fernsehens beschleunigen und entsprechende Programmangebote forcieren.

Nokia und Samsung haben sich über eine enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer mobileTV-Lösung auf DVB-H-Basis geeinigt. Die beiden großen Hersteller entschieden sich für den offenen Standard OMA BCAST (Open Mobile Alliance Broadcast) als Grundlage für eine Plattform, die es Drittanbietern erlaubt, ihre Inhalte auf die Fernseh-Handys zu schicken.

OMA BCAST ist ein von Samsung entwickeltes Format und wurde von der Open Mobile Alliance als Standard anerkannt. Er lässt den Netzbetreibern die Freiheit mobileTV-Inhalte über verschiedene Technologien zu senden, sei es DVB-H oder 3G. Weiterhin bietet diese Plattform einen verbesserten Programmführer, Schutzmaßnahmen für Inhalte und die Abrechnung sowie digitales Rechtemanagement.

Bislang konnte sich mobiles Fernsehen via DVB-H in Deutschland nicht so recht durchsetzen. Doch mit der Entscheidung von Samsung und Nokia, die beide eine langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von fernsehtauglichen Handys besitzen, könnte sich das ändern. Zumal auch die Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone und O2 erst kürzlich angekündigt haben, die Entwicklung von DVB-H voranzutreiben.

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