Für Symbian-Entwicklung

Nokia leiht sich 500 Millionen Euro von der EIB

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Neben schwächelnden Autokonzernen und Finanzinstituten verhilft die Europäische Investitionsbank (EIB) auch dem alles andere als notleidenden Handy-Bauer zu einem Kredit.
Die Symbian Foundation soll S60, UIQ und MOAP(S) vereinheitlichen.
Die Symbian Foundation soll S60, UIQ und MOAP(S) vereinheitlichen.

Mit dem Geld will Nokia Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um das mobile Betriebssystem SymbianOS vorantreiben. Ziel der über die kommenden drei Jahre geplanten Projekte sei es, "Symbian-basierende Smartphones wettbewerbsfähiger zu machen", gaben die Finnen in einer Stellungnahme bekannt. Zusätzlich solle von dem EIB-Kredit mit fünf Jahren Laufzeit auch die neue Open-Source-Initiative Symbian Foundation profitieren, die später im Jahr als unabhängige, nicht gewinnorientierte Gesellschaft an den Start gehen soll. Die Symbian Foundation wurde von Nokia und zahlreichen Partnern aus dem Mobilfunkumfeld mit dem Ziel ins Leben gerufen, Symbian, S60, UIQ und MOAP(S) zu einer quelloffenen Plattform für Mobilfunkgeräte zu verbinden.