Nokia im 3. Quartal: Der Reise wächst weiter

18.10.2007
Nokia hat im 3. Quartal 2007 sein Wachstum fortgesetzt. Egal ob Umsatz, Gewinn oder Absatz: in allen Bereichen konnten die Finnen deutlich zulegen. Perfekt ist ist das Bild dennoch nicht - die gestiegenen Verkaufszahlen ließen den Durchschnittspreis je Handy einbrechen.

Die Entwicklung von Nokia ist zumindest in der Mobilfunk-Branche derzeit beispiellos. Mit einem Marktanteil von 39 Prozent konnten die Finnen ihre dominierende Stellung im Handymarkt weiter ausbauen, noch ein Jahr zuvor verkauften sie 36 Prozent aller weltweit abgesetzten Handys. Doch wo Licht ist, da fällt auch Schatten: wie die anderen Hersteller musste Nokia mit sinkenden Durchschnittspreisen auf Kundenfang gehen. Allerdings wirkte sich auch das starke Wachstum in Schwellenländern wie China und auf dem afrikanischen Kontinent negativ auf die Verkaufspreise aus.

Im dritten Quartal 2007 erzielten die Finnen einen Gesamtumsatz von 12,898 Milliarden Euro, ein Wachstum um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Noch deutlicher ist die positive Entwicklung beim Gewinn abzulesen: in den Monaten von Juli bis September 2007 lagen die Nettoerlöse bei 1,563 Milliarden Euro, plus 85 Prozent gegenüber Q3 2006. Das operative Ergebnis lag bei 1,862 Milliarden Euro.

Diese Entwicklung zog sich durch nahezu alle Bereiche des Unternehmens. Das umsatzstärkste Segment war wie erwartet die Mobiltelefonsparte mit Gesamteinnahmen von 6,131 Milliarden Euro. Zwar fiel das Wachstum mit 3 Prozent im Vergleich zu Q3 2006 vergleichsweise gering aus, der operative Gewinn konnte dafür um 78 Prozent auf 1,388 Milliarden Euro zulegen. Insgesamt verkaufte Nokia im 3. Quartal 07 111,7 Millionen Mobiltelefone (plus 26 Prozent), bei einem Durchschnittpreis von 82 Euro (minus 9 Euro).

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