Nokia, Google und AOL werben auf dem Handy

19.09.2007
Google und AOL haben unabhängig voneinander angekündigt, ihre Online-Werbeformate auch für mobile Websites bereitzustellen. Möglicher Impuls für die Ankündigung: die Übernahme des Werbespezialisten Enpocket vom finnischen Handyriesen Nokia. Die werbefreien Zeiten auf dem Handy könnten damit endgültig besiegelt sein.

Sowohl Google als auch AOL erweitern die Reichweite ihrer dynamisch generierten Werbemittel auf mobile Websites. Während AOL lediglich sein eigenes Handy-Portal für Werbung zur Verfügung stellt, bietet Google jetzt sein Werbesystem AdSense offiziell auch für mobile Internetseiten an. AOL Deutschland bietet Werbekunden ab sofort Banner-Werbeplätze auf seinem mobilen Portal. Damit erweitert AOL sein Vermarktungsportfolio um Display-Werbeflächen, die Kunden getrennt oder in Verbindung mit Online-Kampagnen buchen können. Zum Start bietet AOL zunächst eine Belegungseinheit mit Standardbannern.

Googles "AdSense for Mobile" erlaubt Werbetreibenden kontextsensitive Anzeigen auf Webseiten zu platzieren, die über mobile Endgeräte abgerufen werden. Die Werbeplätze auf der eigenen mobilen Seite werden schon seit 2006 über das Auktionsprogramm AdWords vermarktet. Jetzt werden die AdWords-Anzeigen zu Textanzeigen konvertiert, die sich auf Webseiten anzeigen lassen. Das mobile AdSense ist zu den Auszeichnungsformaten XHTML/WAP 2.0, WML/WAP 1.0 und CHTML (imode) kompatibel. AdSense for Mobile steht ab sofort Seitenbetreibern aus Deutschland und aus 12 weiteren Ländern zur Verfügung.

Inhalt dieses Artikels