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No Limits: Neuer Open-Source-Browser

22.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Amerikanischen Presseberichten zufolge werkelt derzeit eine vierköpfige australische Programmiergruppe namens "The Four Horsemen" an einem neuen Browser namens "No Limits". Dieser soll nach seiner Fertigstellung als quelloffene Software unter der GNU GPL (General Public License) veröffentlich werden. Der Clou an No Limits ist seine Fähigkeit, mehrere Rendering-Engines zu unterstützen, also diejenigen Browser-Innereien, die für die grafische Darstellung des Quellcodes einer Web-Seite zuständig sind. Anwender sollen dabei zwischen schnellster und Standard-kompatibelster Darstellung haben. Zurzeit unterstützt das in Visual Basic geschriebene Programm die Engines des Internet Explorer und Mozillas "Gecko". Darüber hinaus denken die apokalyptischen Reiter auch über eine Linux-Ausführung auf Basis von (KDE) "Konqueror" und Mozilla nach. In dieser Richtung habe die Gruppe aber noch keinerlei praktische Schritte unternommen, erklärte Projektkoordinator Peter Revill alias "Nick Nervlord". Eine erste Betaversion von No Limits für Windows soll in Kürze zur Verfügung stehen, das fertige Programm erscheint voraussichtlich im kommenden November.