Tiefrote Zahlen

Nintendo nach Verlust mit schlechteren Prognosen

26.01.2012
Der japanische Spiele-Spezialist Nintendo steckt tief in den roten Zahlen fest.
Nintendos portable Konsole "3DS"
Nintendos portable Konsole "3DS"

Der Anbieter der Wii-Konsole rechnet nun mit einem Jahresverlust von 65 Milliarden Yen (knapp 640 Millionen Euro). Schon zuvor erwartete Nintendo für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr ein Minus von 20 Milliarden Yen.

Schon in den ersten neun Monaten des Jahres spielte Nintendo einen Verlust von 48,3 Milliarden Yen ein. Der Umsatz brach um 31,2 Prozent auf 556,2 Milliarden Yen (5,46 Millarden Euro) ein, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Nintendo macht zum einen der starke Yen zu schaffen, durch den die Auslandseinnahmen beim Umrechnen für die Bilanz niedriger ausfallen. Zum anderen hat die Spielekonsole Wii ihren Höhepunkt überschritten und kämpft mit Absatzrückgängen. Dieses Jahr soll das Nachfolgegerät Wii U auf den Markt kommen. (dpa/tc)