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Nimda: Dank Patches geringe Verbreitung

20.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit schätzungsweise 130.000 Rechnern hat der Virus "Nimda" weit weniger Systeme infiziert als befürchtet. Der Antivirenspezialist Network Associates sieht die Ursache dafür in "Code Red". Nachdem sich dieser Wurm im August verbreitete, haben die meisten Administratoren die Löcher in ihren Systeme gestopft. Somit konnte Nimda viele Websites nicht infizieren und sich nur via E-Mail verbreiten.

Microsoft hat mittlerweile eine Internetseite eingerichtet, auf der es Tipps und Patches gegen den Schädling gibt. Auch die Hersteller von Antiviren-Software haben ihre Signaturen erneuert. Benutzer der Programme sollten aber die Hinweise der jeweiligen Hersteller beachten. So teilt Symantec zum Beispiel mit, dass nach einem Nimda-Befall der Eintrag "load.exe - dontrunold" in der Zeile "Shell=Entry" aus der Datei "System.ini" manuell entfernt werden muss.