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Nikon ruft Akkus zurück

10.11.2005
Wegen Überhitzungsgefahr hat der japanische Kamerahersteller Nikon eine weltweite Rückrufaktion für defekte Lithium-Ionen-Akkus eingeleitet.

Wie das Unternehmen auf seiner Webseite mitteilt, ist bei innerhalb eines bestimmten Zeitraums hergestellten "EN-EL3"-Akkus in fünf Fällen ein Defekt aufgetreten, der zur Überhitzung der Geräte führen kann. Obwohl bislang keine Verletzungen gemeldet worden sind, hat Nikon den weltweiten Rückruf der betroffenen Akkus beschlossen. Sie gehören zur Ausstattung für die digitalen Spiegelreflexkameras der Modellreihen "D100", "D70" und "D50". Nikon hat die seit Mai 2004 verfügbaren Akkus aber auch einzeln verkauft. Nicht betroffen sind Akkus des Typs "EN-EL3a" und "EN-EL3d". Um welche Fertigungschargen es sich im Detail handelt, hat der Hersteller hier veröffentlicht.

Informationen des Online-Nachrichtendienstes "The Inquirer" zufolge sollen die Japaner seit der Markteinführung der Akkus rund 710.000 Exemplare abgesetzt haben. (kf)