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Nikon profitiert unterm Strich vom schwachen Yen

16.05.2006
Der japanische Optikspezialist hat für sein Ende März abgeschlossenes Geschäftsjahr einen um 20 Prozent gestiegenen Nettogewinn ausgewiesen.

Dabei profitierte Nikon teilweise vom schwachen Yen, der die Gewinne in Auslandsmärkten steigen ließ. Der Reingewinn betrug 28,94 Milliarden Yen (umgerechnet 263 Millionen Dollar) nach 24,14 Milliarden Yen im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Er lag geringfügig über der eigenen Prognose des Herstellers von 28 Milliarden Yen.

Neben Währungseffekten trugen auch deutlich höhere Einnahmen und Kostensenkungen zum Rekordergebnis bei. Nikon konnte nach eigenen Angaben auch seine Lagerbestände verringern und Zinsbelastungen abbauen. Die Einnahmen des in Tokio ansässigen Unternehmens stiegen im Jahresvergleich von 638,47 Milliarden Yen um 14 Prozent auf 730,94 Milliarden Yen. Den operativen Gewinn konnten die Japaner von 30,55 Milliarden Yen auf 66,59 Milliarden Yen mehr als verdoppeln.

Für das laufende Fiskaljahr stellte Nikon ein weiteres Gewinnwachstum auf 37 Milliarden Yen in Aussicht. Es erwartet unter anderem eine steigende Nachfrage nach seinen Steppern, die für die Fertigung von Halbleitern und LC-Displays benötigt werden. (tc)