Digitalkamera

Nikon Coolpix S6200 im Test

27.12.2011
Von Verena  Ottmann
Wenn Sie sich die Nikon Coolpix S6200 in allen erhältlichen Farben kaufen, haben Sie einen hübschen bunten Strauß zusammen. Lesen Sie im Test, ob das Innere der 16-Megapixel-Kamera mit dem schicken Äußeren mithalten kann.
Nikon Coolpix S6200
Nikon Coolpix S6200
Foto: Nikon

Weiß, Rot, Schwarz, Blau, Silber und Pink - in diesen poppigen Farben ist die Nikon Coolpix S6200 erhältlich. Umso ungewöhnlicher ist, dass Nikon das günstige Einsteiger-Modell in ein Metallgehäuse steckt.

Bildqualität der Nikon Coolpix S6200: Kaum Ausreißer

Die 16-Megapixel-Kamera erzielte bei der Auflösungsmessung einen befriedigenden Wirkungsgrad, der umgerechnet 4,2 Megapixeln entspricht. Die Auflösung ließ zum Bildrand hin nach, vor allem bei kurzer Brennweite. Das Rauschverhalten der Nikon Coolpix S6200 war bis einschließlich ISO 800 gut bis sehr gut. Bei ISO 1600 und 3200 sprang der Messwert dann derart in die Höhe, dass die Bildfehler mit dem bloßen Auge deutlich sichtbar waren.

BILDQUALITÄT

Nikon Coolpix S6200

Wirkungsgrad / effektive Auflösung

52,00 % / 4,23 Megapixel

Bildrauschen: bei ISO 64 / 80 / 100 / 200 / 400 / 800 / 1600

- / 3,31 / 3,72 / 3,14 / 3,60 / 4,50 / 12,76

Darstellbare Blendenstufen (Eingangsdynamik)/ Helligkeitsstufen (Ausgangsdynamik)

8,2 / 246

Scharfzeichnung

28,80 %

Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele

0,3 / 0,2 / 0,6 Blenden

Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele

1,0 / 0,4 / 0,5 %

Das Objektiv der Nikon Coolpix S6200 verzeichnete im Weitwinkel etwas zu stark. Dafür verlief die Helligkeit über das gesamte Bild gesehen nahezu konstant. Der Dynamikumfang der Kamera schnitt befriedigend ab. Damit kann das Gerät kontrastreiche Motive ablichten, ohne dass allzu viele Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen. Der Verlauf von den hellsten zu den dunkelsten Bildbereichen leidet jedoch unter der etwas zu geringen Anzahl an Helligkeitsstufen.