Mit Projektor

Nikon Coolpix S1100pj im Test

22.02.2011
Von Verena  Ottmann
Mit der Coolpix S1100pj bringt Nikon seine zweite Digitalkamera mit integriertem Projektor. Lesen Sie im Test, wieso das Gerät nicht überzeugen konnte.

Im Gegensatz zur Vorgängerin Coolpix S1000pj arbeitet der Projektor der Coolpix S1100pj bei gleicher Auflösung mit 14 statt 10 ANSI-Lumen. Darüber hinaus hat Nikon den Projektionsabstand auf maximal 2,4 Meter vergrößert. Bei der S1000pj lag er noch bei maximal 2 Metern.

Bildqualität: Die Auflösung der Nikon Coolpix S1100pj verlief sehr ungleichmäßig. Einmal lagen die Messwerte bei kurzer, mittlerer und langer Brennweite im Schnitt um 10 Prozentpunkte auseinander. Außerdem fiel die Auflösung zum Bildrand hin deutlich ab, so dass die Kamera lediglich einen mangelhaften Wirkungsgrad erzielte, der umgerechnet einer Auflösung von 3,4 Megapixeln entspricht.

Was das Bildrauschen angeht, so wurde die Nikon Coolpix S1100pj auf ISO 200 optimiert. Die Ergebnisse waren gut und blieben es auch bei höheren Empfindlichkeiten. Lediglich bei ISO 80 und 100 produzierte die Kamera etwas erhöhte Werte. Die hohe Eingangsdynamik sorgt dafür, dass die Nikon Coolpix S1100pj auch kontrastreiche Motive mit vielen Details einfängt. Dafür war ihre Ausgangsdynamik - die Anzahl der Helligkeitsstufen zwischen den hellen und dunklen Bildbereichen - nur ausreichend, was auf einen nur bedingt fließenden Helligkeitsverlauf hindeutet.

Handhabung: Sie aktivieren den Projektor über einen Knopf auf der Gehäuseoberseite. Mit dem Drehram um den An-/Ausschalter justieren Sie die Schärfe der Projektion - die wirklich beeindruckend war. Um zwischen den Aufnahmen hin- und herzublättern reicht es, wie beim iPhone quer über den Bildschirm zu streichen.

Ausstattung: Der Bildschirm der Nikon Coolpix S1100pj misst 3,62 Zentimeter in der Diagonalen und ist berührungsempfindlich. Zur Bildstabilisierung setzt Nikon auf ein optisches Verfahren, sprich, eine bewegliche Linsengruppe im Objektiv verhindert ungewollte Unschärfen.

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