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"Nigeria-Connection" fordert Todesopfer

24.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die seit Jahren andauernde Flut betrügerischer E-Mails aus Nigeria hat tragischerweise ein unschuldiges Todesopfer gefordert. Lekara Wayid (50), Konsul des westafrikanischen Landes in Tschechien, wurde laut "Wired News" am Mittwoch vergangener Woche von einem nicht näher identifizierten 72-jährigen Tschechen erschossen, der auf den berüchtigten "419-Betrug" - Details zu diesen kriminellen Machenschaften finden sich hier - hereingefallen war. Der Mann hatte die Botschaft im vergangen Jahr schon mehrfach vergeblich aufgesucht, um sein verlorenes Geld zurückzufordern. Übrigens: Die "Nigeria Connection" ist schon weit älter als das Internet - vor der massenhaften Verbreitung von E-Mail wurden die Anbahnungsschreiben per Sackpost ausgesandt. (tc)