BI in der Cloud

Nicht immer schneller, günstiger, einfacher

16.02.2012
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Anzeige  Das Interesse der Unternehmen an cloud- oder SaaS-basierten BI-Anwendungen steigt. Am Markt herrscht jedoch Unklarheit darüber, was diese Dienste leisten können und sollen. Marktforscher Gartner mahnt, nicht jede BI-Anwendung gehört in die Cloud.
Foto: Fotolia, Scanrail

Nahezu ein Drittel der Unternehmen weltweit nutzt bereits Cloud- oder Software-as-a-Service-Angebote (SaaS) , um die Kernfunktionen ihrer BI-Anwendungen zu erweitern, oder plant den Einsatz einer entsprechenden Lösung. Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner unter 1.364 IT-Verantwortlichen und Nutzern von BI-Plattformen zufolge haben zwar nur 17 Prozent der Organisationen tatsächlich Kernfunktionen ihrer BI-Anwendungen durch eine On-Demand-Lösung ersetzt oder planen diese zu ersetzen. Die Erweiterung unternehmensgestützter BI-Ressourcen durch Cloud- oder SaaS-Anwendungen ist jedoch bereits in einem Drittel der Firmen Realität oder innerhalb der nächsten zwölf Monate geplant.

Verärgerung über On-Premise-Lösungen führt viele in die Cloud

Gartner schließt aus den Ergebnissen, dass Nutzer oftmals über die Bereitstellungszyklen, die Kosten, die komplizierten Ugrading-Prozesse und die IT-Infrastruktur verärgert sind, die On-Premise-Lösungen mit sich bringen. Die Befragten betrachten SaaS- und cloud-basierte BI-Lösungen als die schnellere, potenziell günstigere und leichter umzusetzende Alternative - Gartner betrachtet indes den Beweis dafür noch nicht als erbracht. Klar sei lediglich, dass am Markt trotz des wachsenden Interesses Irritation herrsche über das, was genau unter cloud- und SaaS-gestützter BI und Analytics zu verstehen ist.

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