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RZ-Infrastruktur

Nicht alle Anwendungen eignen sich für die Cloud

04.10.2015
So flexibel und kostengünstig Cloud-Services auch sein mögen – ein großer Teile der IT-Verantwortlichen möchte nicht auf das eigene Rechenzentrum verzichten. Dafür gibt es eine Reihe guter Gründe, sagt Experton-Analyst Wolfgang Schwab. Allerdings müssten die Unternehmen sich vermehrt Gedanken über ihre RZ-Architektur machen.

Die Frage, wie eine zweckmäßige RZ-Infrastruktur aussieht, hinge ebenso von den spezifischen Anforderungen wie von der vorhandenen Infrastruktur ab und ließe sich allgemein nicht beantworten, sagt Wofgang Schwab, Lead Advisor bei der Experton Group. "In allen Fällen aber müssen für die Planung einer geeigneten RZ-Infrastruktur zunächst einige grundlegende Hausaufgaben erledigt werden - wenn diese nicht schon längst erledigt sind."

Dazu gehöre die Klassifizierung der Systeme im Hinblick darauf, ob sie sich für einen Private Cloud Ansatz und für virtuelle Server-/Storage-Systeme eignen, ebenso wie die Standardisierung der Systeme und die Migration von Altsystemen. Nicht zuletzt ginge es um konsequente Server-, Storage- und Netzwerk-Virtualisierung und die Einführung von "Software Defined"-Lösungen, mit denen sich erhebliche Kostenvorteile und vor allem Flexibilitätsgewinne erzielen ließen.

Nachdem diese Schritte erfolgt sind, stünden viele IT-Verantwortliche vor der Frage, welche Server-/Storage-Infrastruktur sie zukünftig verwenden sollen. "Die meisten Anbieter haben hier eine einfache Antwort: konvergente Systeme sollten es sein - wer integriert denn heute noch selbst? Wer hat die Ressourcen?", fragt der Experton-Analyst.

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Und grundsätzlich sei dieser Ansatz durchaus empfehlenswert, auch um den Weg in eine hybride Cloud zu vereinfachen. In vielen Fällen stellten die Anwender jedoch fest, dass derartige Systeme nicht für alle ihre Anforderungen wirklich passend seien. "Generell sollten IT-Entscheider vor einer derartigen Infrastrukturinvestition möglichst detailliert eine Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen. Nicht selten rechnen sich weder Cloud- noch konvergente Infrastrukturlösungen", resümiert Schwab.