Gingerbread als SDK

Nexus S offiziell vorgestellt

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Als Nikolaus-Überraschung der besonderen Art brachte Google Lebkuchen (Gingerbread) und das neue Nexus S.

Das von Samsung gebaute Nexus S ist das erste Smartphone mit einem gewölbten 4-Zoll-Display - damit wird beabsichtigt, dass sich das Gerät besser in der Hand halten und ans Gesicht legen lässt. Im Innern schlägt ein 1-Ghz-Hummingbird-Prozessor, zusätzlich verfügt das neue Google-Handy über Kameras an Vorder- und Rückseite, 16 GB Speicher sowie Hardware zum Lesen von NFC-Tags (Near Field Communication) - damit wird unter anderem das bargeldlose Bezahlen per Handy ermöglicht.

Außerdem erhielt das Nexus S mit Android 2.3 (Codename Gingerbread) ein Betriebssystem-Update, das mit zahlreichen Verbesserungen aufwarten soll. Dazu zählen neben mehr Geschwindigkeit eine überarbeitete Oberfläche, NFC-Unterstützung und eine neue Tastatur und Wortselektion. Außerdem unterstützt Gingerbread Internet-Telefonie (VoIP/SIP) sowie Lagesensoren (Gyroskopie) und besitzt eine verbesserte Copy & Paste-Funktionalität.

Das neue Google-Handy soll ab dem 16. Dezember in den USA erhältlich sein (mit und ohne T-Mobile-Vertrag, online und bei Best Buy), nach Großbritannien (Best Buy, Carphone Warehouse) kommt es nach dem 20. Dezember. Weitere Informationen stellt Google über www.google.com/nexus bereit.