Wo es noch Jobs gibt

Neuseeland sucht noch immer IT-Experten

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Das Land hat vier Millionen Einwohner und 40 Millionen Schafe - benötigt aber dringend IT-Personal.

Letztes Jahr noch schätzte das Arbeitsministerium den fehlenden Bedarf an IT-Fachleuten auf 30.000. Kurzentschlossene unterschrieben bei den ausstellenden neuseeländischen IT-Firmen auf der CeBIT einen Vorvertrag, so dass es danach nicht mehr lange dauerte, bis sie im südlichen Teil der Erde loslegen konnten. Auch dieses Jahr stellen Firmen aus dem Land mit den freundlichen Einwohnern und der zauberhaften Natur IT-Fachleute ein, allerdings nicht in dem großen Stil, wie es voriges Jahr der Fall war. Die Einwanderungsbehörde betont, dass vor allem Softwareentwickler gesucht werden - am besten mit Java, C++ oder .NET-Kenntnissen. Und von den Branchen sei im Augenblick die Elektronikindustrie diejenige, die den größten Bedarf angemeldet hat.

Natur pur können Softwareentwickler in Neuseeland finden - und jede Menge Jobs.
Natur pur können Softwareentwickler in Neuseeland finden - und jede Menge Jobs.

Peter Brendle von der neuseeländischen Botschaft in Berlin erinnert an die geringe Arbeitslosenquote von vier Prozent und verspricht allen Interessenten schnelle Hilfe. Im Moment habe die Botschaft rund 4000 Arbeitsvisa erteilt. Etwa ein Drittel der Inhaber entschieden sich dabei, im Land zu bleiben. Dieses Visum kann für ein bis zwei Jahre ausgestellt werden. Die Arbeitsagentur habe in Bremen ein sogenanntes Neuseeland-Büro, wo sich die Bewerber genauestens informieren können. Infos erteilt auch die Botschaft in Berlin unter www.nzemassy.com/germany oder die Immigrationsbehörde unter www.immigration.govt.nz.