Dateisystem der Zukunft?

Neun Argumente für ZFS

02.11.2012
Von Heiko Wüst
Was genau das Open-Source-Dateisystem ZFS ist und was ein neues Dateisystem überhaupt bringen soll, darüber herrscht nach über zehn Jahren Entwicklungszeit noch viel Unklarheit.
Foto: OpenSolaris.org

Das fängt schon mit der Abkürzung an, die zeitweise für "Zettabyte File System" stand, aber mittlerweile nur noch ein Pseudo-Akronym ist. Der erste ZFS-Prototyp wurde im Oktober 2001 erstellt, schon 2005 wurde er in die Entwicklung des damaligen Sun-Betriebssystems Solaris integriert. Technisch gesehen ist ZFS eine Kombination aus Dateisystem und einem logischen Volume-Manager, die eine praktisch unlimitierte Speicherkapazität, den prüfsummenbasierten Schutz vor Übertragungsfehlern, die Integration von Snapshots, ein kontinuierliche Überprüfung der Datenintegrität und automatische Reparatur von korrupten Daten beinhaltet.

Deutlicher wird die Bedeutung von ZFS für die Storage-Industrie aber vielleicht, wenn man darstellt, was das Dateisystem vor anderen Dateisystemen auszeichnet. Und das sind die folgenden neun Punkte: