Wie ein Startup entstand
Neulich ... nach dem Urlaub

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Im Urlaub auf Korsika gab unser Auto den Geist auf, es ließ sich nicht mehr schalten. Wir fuhren im ersten Gang zum nächstgelegenen Campingplatz und waren zuversichtlich, dass man uns dort aus der Patsche helfen würde. Für solche Fälle gibt es ja schließlich Versicherungen, die wir tatsächlich auch abgeschlossen hatten. Das half aber dann doch nichts. Es war Hauptreisezeit, und eine Insel wie Korsika gehört offenbar nicht zu den Gebieten, die besonders gerne von deutschen Versicherern unterstützt werden.
Wenn Schulfranzösisch nicht reicht
Wir mussten alles selbst in die Hand nehmen. Auf Französisch, versteht sich. Wie sagt man noch mal auf Französisch, dass sich das Auto nicht mehr schalten lässt? Genau vor diesem Problem standen wir nun! Und das war erst der Anfang vom Urlaub. Ersatzauto organisieren, den Rücktransport des Autos organisieren, Automietverträge auf Französisch abschließen ... Wir waren mit unserem Schulfranzösisch am Ende.
Der Urlaub entpuppte sich als Abenteuer, bei dem so ungefähr alles schiefging, was man sich vorstellen konnte. Zurück in Deutschland dachten wir uns, wie schön es doch in unserer misslichen Lage gewesen wäre, wenn man einen professionellen Dolmetscher hätte zu Hilfe rufen können. Entstanden ist danach die Dolmetscherplattform Lingoking, die Unternehmen und Privatpersonen mittlerweile den Zugang zu mehr als 2500 Dolmetschern in über 45 Sprachen ermöglicht. Nach einer kurzen Anmeldung baut die Plattform automatisch Telefonkonferenzen zwischen den Auftraggebern, Dolmetschern und den fremdsprachigen Geschäftspartnern auf. So führte ein frustrierender Urlaub zu einer erfolgreichen Unternehmensgründung.
Nils Mahler, Lingoking-Gründer und Geschäftsführer
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