Bewerbung einmal anders
Neulich ....bei Microsoft

Foto: Microsoft
Der 21-jährige Südkoreaner Andrew Kim veröffentlichte seine Designstudie "The Next Microsoft", in der er indirekt das angestaubte Image des Softwareriesen kritisierte. Er entwarf ein neues Logo und machte sich auch Gedanken darüber, wie sich die Produkte eleganter und moderner präsentieren ließen (alles zu sehen unter MinimallyMinimal.com).
Oft genug stoßen Designstudien dieser Art vor allem in den Chefetagen auf Skepsis, sie werden für nicht umsetzbar erklärt. Microsoft reagierte aber nicht verschnupft oder verärgert. Im Gegenteil: Andrew Kim darf im Sommer, wenn er sein letztes Studiensemester beendet hat, bei Microsoft in der Zentrale in Redmond arbeiten. Redmond musste sich sogar beeilen: Inzwischen waren auch andere Firmen auf Kims sehenswerte Arbeiten aufmerksam geworden. Sie hätten ihn ebenfalls gerne genommen.
Kim entschied sich dennoch für den Softwarekonzern im Staate Washington. Dort soll er für die Xbox-Sparte arbeiten. Die Lehre aus der Geschichte: Andrew Kim hat nicht einfach auf gut Glück eine Bewerbung an Microsoft geschickt, sondern mit seiner Studie und seinem "viralen" Bewerbungsweg bewiesen, was er so draufhat. Das Unternehmen hat den Ball aufgenommen und so einen vermutlich engagierten und kreativen Mitarbeiter gewonnen.
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