Wie man ins Bierzelt kommt

Neulich . . . auf dem Oktoberfest

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Was tun, wenn man mit Geschäftspartnern auf das Oktoberfest in München gehen will, aber vergessen hat, einen Tisch zu reservieren? Kreativ sein!

Das Oktoberfest in München gilt als größtes Volksfest der Welt, dem der Ruf einer gemütlichen und gute Stimmung verbreitenden Veranstaltung vorauseilt. Verständlich also, dass die Kunden, selbst aus den entlegendsten Teilen der Welt erwarten, vom Münchner Partner zu diesem wichtigen Ereignis eingeladen zu werden. Gerade der Vertriebsabteilung eines IT-Unternehmens passierte nun das Malheur, nicht rechtzeitig Tische im Bierzelt reserviert zu haben. Denn ohne Reservierung gibt es kaum Chancen auf einen freien Platz, und mit den Kunden umherirren - das geht auch nicht.

Gute Plätze im Bierzelt sind heiß begehrt (Foto: Nicky Graziosi/Fotolia).
Gute Plätze im Bierzelt sind heiß begehrt (Foto: Nicky Graziosi/Fotolia).
Foto: Nicky Graziosi/Fotolia

Wie das passieren konnte? Ganz typisch für die heutige Zeit: Es wurde umstrukturiert, die gute Seele der Abteilung, die Sekretärin, war weg, und prompt war auch die Reservierung vergessen worden. Die Idee der Verkäufer: Ab zehn Uhr in der Früh bis zum Nachmittag im Turnus von zwei Stunden begann für jeweils zwei Mitarbeiter das Trinkfest, und sie hielten die Plätze besetzt. Die Chefs wussten natürlich nichts, zeigten den Kunden stolz die Münchner Bier- und Feierkultur. Man wollte sich schließlich nicht mit so einem Anfängerfehler blamieren.

Lesen Sie, was IT-Profis noch so alles erleben:

Diese und ähnliche Anekdoten aus der (IT-)Arbeitswelt präsentieren wir in unserer Online- und Print-Kolumne "Neulich in . . ." . Uns interessieren kuriose, aufschlussreiche und amüsante Begebenheiten aus der internationalen und nationalen Geschäftswelt. Wenn Sie entsprechende berufliche Anekdoten auf Lager haben, dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!