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Neuheiten auf der CeBIT: Was große Hersteller zeigen wollen

14.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Je näher die CeBIT heranrückt, desto mehr Informationen rücken die Presseabteilungen der Aussteller heraus. Dabei üben sie allerdings einen Spagat: Einerseits soll Interesse geweckt, andererseits aber nicht zuviel verraten werden. Hier ein kleiner Überblick.

Intel: Den "kleinsten PC der Welt" will Intel zeigen. Er ist für das Auto bestimmt und soll anstelle des Radios eingesetzt und als "Schalt-, Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationszentrale" dienen. Ferner zeigt Intel den Centrino-Nachfolger "Sonoma". Der Chipsatz soll unter anderem eine bessere Grafikleistung, mehr Sicherheits-Features und bessere Klangqualitäten ermöglichen. Laut Intel sind keine Einschränkungen bei der Akkuleistung oder dem integrierten WLAN-Zugriff zu erwarten.

Microsoft: Die "Windows XP Media Center Edition 2005" ist auf der CeBIT live zu erleben. In einer 90-Quadratemeter-Wonung soll das Zusammenspiel der Microsoft-Produkte gezeigt werden, wobei Anwender alle digitalen Medien über eine Fernbedienung nutzen können. Microsoft verspricht außerdem den "Büroarbeitsplatz der Zukunft" zu zeigen - wobei offen bleibt, ob das ein Versprechen oder eine Drohung ist.

Hitachi: Wer sich schon immer einen DVD-Recorder leisten wollte, sollte die CeBIT abwarten. Die Japaner präsentieren ein Modell mit 250-Gigabyte-Festplatte für bis zu 300 Stunden Filmaufnahmen. Der Hybrid-Recorder enthält einen Chip, der Werbeunterbrechungen anhand schneller Videoschnittfolgen und gesteigerter Lautstärke erkennt Hitachi präsentiert außerdem drei neue Plasma-Fernseher - der größte davon mit 141 Zentimeter Bildschirmdiagonale. So ein Pech: Panasonic und Sharp präsentieren jeweils Geräte mit 165 Zentimeter Diagonale. Sharp wird außerdem einen Blu-ray-Disc-Recorder mit Festplatte und DVD-Laufwerk präsentieren, Panasonic ein System für die biometrische Personenidentifikation via Iris-Erkennung.